StatutenStatuten

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  • i) Die IG Heerlager (Ferner nur noch IGH genannt) ist kein Verein. Sie ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Heerlagern.

  • i) Die IGH definiert sich als "Interessengemeinschaft zur Organisation und Förderung von höheren Qualitätsstandards innerhalb der Heerlagerszene allgemein".

    ii) Hierbei gilt insbesondere die Einhaltung des festgelegten Qualitätsstandards.

    iii) Die IGH sieht sich ferner als Anlaufstelle für neue Heerlager, um ihnen beratend beizustehen und begegnen daher neuen Heerlagern mit Toleranz

  • i) Alle Heerlager und deren Mitglieder verpflichten sich durch eine Unterschrift des Heerlagersprechers diesen Statuten zu unterwerfen und diese einzuhalten.

    ii) Für die Einhaltung der Statuten gibt es keine ordentliche Kontrollinstanz. Vielmehr achten die Heerlager untereinander auf die Einhaltung der Regeln.

    iii) Sollte doch einmal ein übergeordnetes Kontrollorgan von Nöten sein, so wird dieses auf einem schnellstmöglich einberufenen Thing gewählt, welches dann gewisse Machtbefugnisse erhält.

  • i) Die IGH führt als Erkennungszeichen ein Logo.

    ii) Alle Mitglieder der IGH haben das Recht dieses Logo zu führen.

  • i) Die Aufnahme der IGH erfolgt über eine schriftliche Bewerbung bei der Verwaltungsriege.

    ii) Das Bewerbungsformular ist zu verwenden.

    iii) Ist die Bewerbung eingegangen, wird auf der nächsten Veranstaltung das Bewerberheerlager durch den beschlussfähigen Aufnahmerat besucht.

    iv) Sollte das Heerlager den Ansprüchen des Aufnahmerates genügen, so darf es sich ab sofort als IG-Heerlager Mitglied bezeichnen.

    v) Die Kriterien für eine Aufnahme sind vornehmlich die Erfüllung der Statuten der IGH.

  • a) Die Verwaltungsriege

    i) Die Verwaltungsriege besteht aus drei bis fünf Mitgliedern.

    ii) Sie werden für jeweils ein Jahr gewählt.

    iii) Die Wahlen werden auf die beiden großen regelmäßigen Thinge in Bad Bodenteich und Dornum aufgeteilt, sodass eine gleichberechtigte Chance der Bewerbung besteht.

    iv) Die Verwalter haben nur verwaltende Tätigkeitsbefugnisse.

    v) Die Kontrolle der Einhaltung der Statuten der IGH obliegt den Mitgliedern

    b) Die Waffenmeisterei

    i) Die IGH-Mitglieder verpflichten sich auf jedem Markt einen Waffenmeister zu berufen und diesen dann unter allen Umständen zu akzeptieren.

    ii) Der Waffenmeister hat die Aufgabe die Regularien des erarbeiteten Codex Belli durchzusetzen.

    iii) Auf Fogelvrei-Veranstaltungen wird er klar bestimmt und durch den Veranstalter selbst mit den Hoheitsrechten über die Kampfplätze ausgestattet.

    c) Thing

    i) Ein Thing findet zyklisch zwei Mal im Jahr statt.

    ii)Einmal in Bad Bodenteich und einmal in Dornum.

    iii) Zusätzlich kann jederzeit ein Thing einberufen werden, sofern die Beschlussfähigkeit festgestellt werden kann.

    iv) Beschlussfähig ist ein Thing dann, wenn mindestens sieben IGH-Heerlager zugegen sind.

    v) In ihm werden alle relevanten Beschlüsse gefasst.

    vi) Sollte es bei einer Entscheidung zu keiner klaren Mehrheit kommen, so werden entweder die Enthaltungsstimmen den Gegenstimmen zugerechnet oder aber die Entscheidung wird, sofern vom Thing erwünscht, verschoben.

    d) Waffenbereich

    i) Der Waffen-Bereich ist ein unmittelbarer Teil der IGH und dadurch ergibt sich auch, dass alle IGH-Mitglieder sich dem durch die Waffen-Leute der IGH entworfenen Codex und dessen Regularien, insbesondere der Sicherheit, unterwerfen.

    ii) Wenn gesonderte Kampfveranstaltungen durchgeführt werden, auf denen nicht die IGH-Regularien gelten, ist dies den Kämpfern mitzuteilen und entsprechend schriftlich festzuhalten!

    e) Aufnahmerat

    i) Der Aufnahmerat hat die Aufgabe die einzelnen Bewerber zu beurteilen.

    ii) Der Aufnahmerat ist eine ständige Instanz und seine Mitglieder werden vom Thing berufen.

    iii) Der Aufnahmerat besteht aus fünf Mitgliedern.

    iv) Um Beschlussfähig zu sein, müssen mindestens drei zugegen sein.

    f) Kleiner Rat

    i) Der kleine Rat ist kein ständiges Organ

    ii) Er wird bei Regelverstößen gebildet und hat nur die Aufgabe eine Verwarnung auszusprechen.

    iii) Er besteht aus 5 Mitgliedern.

    iv) Er kann gewählt werden, wenn mindestens 5 IGH-Heerlager zugegen sind.

    v) Er darf aber nicht nur aus einem IGH-Heerlager bestehen.

  • i) Alle Mitglieder verpflichten sich, Mittelalter fremde Gegenstände, die später genauer betitelt werden, nicht zu benutzen, um dem Publikum auf Veranstaltungen kein falsches Bild vom Mittelalter aufzuzeigen.

    a) Die Gegenstände

    i) Unter die verbotenen Gegenstände fallen Steckstühle, nicht mittelalterliche Zelte, wie Jurten, Koten, Alex-Zelte, Campingzelte, etc.)

    ii) Eine letztendliche Liste wird separat ausgegeben.

  • i) Die Darstellung der Gruppe muss in sich schlüssig sein, so sollte der dargestellte Zeitraum auf etwa 50 Jahre reduziert werden.

    a) Die Kleidung

    i) Die Kleidung der Gruppenmitglieder soll in jedem Fall in Stoff und Schnitt der Epoche und Region der Darstellung entsprechen.

    ii) Handgenähtes ist nicht erforderlich, wird aber gern gesehen.

    iii) Pannesamt, Kunststoffe, reine Baumwolle sind nicht mittelalterlich.

    b) Die Ausrüstung

    i) Auch die Darstellung der Ausrüstung sollte sich innerhalb des gleichen Zeitraumes bewegen.

    ii) Alle nichtmittelalterlichen Ausrüstungsgegenstände, wie moderne Werkzeuge, Akkuschrauber, Kaffeefilter, etc. sollten in geschlossenen Truhen oder vergleichbaren Behältnissen transportiert und aufbewahrt werden, so das Besucher sie nicht sehen können.

    iii) Alle neumodischen Gegenstände sind von den Tischen zu verbannen. (zumindest während der VA-
    Zeiten). Thermoskannen und Bierflaschen,...etc.

    iv) Es sollten Tische und Bänke anstatt Strohballen verwendet werden. Auf keinen Fall wird die Verwendung von sogenannten Steckstühlen geduldet.

    v) Wir verzichten auf Armbanduhren und Modeschmuck.

    c) Kochen

    i) Beim Kochen, in der Öffentlichkeit, ist auf die Verwendung nicht zeitgemäßer Zutaten und Utensilien zu verzichten.

    ii) Die Koch-Ausrüstung sollte weitestgehend mittelalterlich vergleichbar sein.

    iii) Hygiene und Gesundheit geht hier aber vor Authentizität!

    iv) Wenn es unbedingt Kartoffeln sein müssen, bitte diese extra kochen, außer Sichtweite des Publikums.

    d) Waffen

    i) Die Zurschaustellung sowie das Tragen und Führen von Waffen unterliegt in jedem Fall der aktuellen Gesetzgebung und wird nötigenfalls vom jeweilig eingesetzten Waffenmeister kontrolliert. Dessen Anweisungen ist in jedem Fall Folge zu leisten!

    ii) Bei Kämpfen gilt das, was in der IG-Heerlager-Waffenabteilung als "Codex Belli" festgelegt wurde. Insbesondere aber auch die Regularien der VA's.

    e) Zelte

    i) Zelte sollten, wenn möglich, der dargestellten Zeit und Darstellung entsprechen, in jedem Fall aber mittelalterlich, d.h. auf Darstellungen zu finden bzw. belegt, sein!

    ii) Mittelalter ähnliche Zeltformen werden in der IGH nicht
    geduldet!

    vi) Aus Haltbarkeitsgründen ist eine Plastikplane auf dem Zeltboden geduldet, darf aber nicht sichtbar sein!

    f) Gäste im Lager

    i) Beherbergt ein IGH-Mitglied einen Gast, so möge er sich dem Heerlager in der Darstellung anpassen.

    ii) Gäste sind aber generell ein gruppeninterne Angelegenheit und die IGH hat dort keine Handhabe.

    g) Rauchen

    i) Rauchen im Lager ist unerwünscht. Ebenso sollte auf Pfeife im Lager verzichtet werden.

    ii) Spezielle Raucherbereiche werden eingerichtet.

  • i) Die Sicherheit in den Lagern geht über alles. Kein Lager darf jemals unbeaufsichtigt gelassen werden, insbesondere bei unsicheren Wetterlagen und brennenden Feuern. Wenn eine Gruppe mal einen Ausflug macht muss jemand gefunden werden, der "ein Auge auf das Lager hat".

    a) Brandbekämpfung

    i) Des Weiteren sind geeignete Feuerlöschutensilien bereit zu halten.

    ii) Ein Feuerlöscher mit 6kg Löschmittel ist obligat und sollte im Notfall griffbereit sein.

  • i) Die IGH bietet Veranstaltern an, ihnen beratend zuzuarbeiten.

    ii) Sollte die IGH von einem Veranstalter um Rat gebeten werden, so gelten bei der betreffenden Veranstaltung die Standards der IGH.

    iii) Der Veranstalter wird dann die bewerbenden Heerlager mit Hilfe der IGH sichten und entscheiden, wer Zu- bzw. Absagen erhält.

    iv) Bei Veranstaltungen, bei denen die IGH nicht involviert ist, hat die IGH maximal beratende Tätigkeit.

    v) Auf jeder Veranstaltung, bei der IGH-Mitglieder anwesend sind, soll es einen Informationspunkt
    geben, um einerseits über die Veranstaltung zu informieren und andererseits über die IGH.

  • a) Ahnden eines Regelverstoßes

    i) Sollte ein IGH-Mitglied gegen die Statuten der IGH verstoßen, so sind die anderen IGH-Mitglieder aufgefordert das Mitglied auf den betreffenden Regelverstoß aufmerksam zu machen.

    ii) Der Ton ist freundlich und sachlich.

    iii) Hat das Mitglied wiederholt einen Regelverstoß verursacht, so wird gegen ihn einen Verwarnung ausgesprochen.

    iv) Eine Verwarnung kann von einem kleinen Rat ausgesprochen werden.

    v) Sollte eine Verwarnung ebenfalls nicht zu Einsicht führen, so ist der Ausschluss aus der IGH zu beraten.

    b) Ausschluss aus der IGH

    i) Ein möglicher Ausschluss aus der IGH ist bei wirklich eklatanten Missständen möglich.

    ii) Der Ausschluss wird durch einen Rat ausgesprochen, der von einem Thing zu diesem Zweck gewählt wurde.

    iii) Diese Entscheidung muss eine Zwei-Drittel Mehrheit erhalten, um wirksam zu sein.

  • a) Die Homepage

    i) Die Hauptanlaufstelle für die IGH wird die Homepage sein.

    ii) Auf ihr werden alle IGH-relevanten Belange veröffentlicht bzw. verlinkt.

    b) Das Forum

    i) Die Hauptanlaufstelle für Diskussionen rund um die IGH ist das MittelalterForumNord www.mifono.de.